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Kreditkartenabrechnung – Darauf sollten Sie achten!

Kreditkartenabrechnung prüfen
Geschrieben von Ruben W.

Heutzutage ist die Kreditkarte aus keinem Geldbeutel wegzudenken. Sie wird genutzt, um auf Reisen, im Ausland, online und im Alltag Einkäufe zu tätigen. Wann aber erfolgt eigentlich Abbuchung der ausstehenden Beträge?

Es gibt vier verschiedene Kreditkartentypen: Debit, Credit, Charge und Prepaid Karten. Die Karten unterscheiden sich in dem Zeitraum der Geldabbuchung, der Aufladung und in der Art der Rückzahlung. Um auf dem Girokonto böse Überraschungen zu vermeiden, sind hier alle Vor-und Nachteile der jeweiligen Abrechnungstypen genannt.


Welche Möglichkeiten gibt es bei Kreditkartenabrechnungen?

Es gibt prinzipiell, wie bereits erwähnt, vier verschiedene Kreditkartentypen: Debit, Credit, Charge und Prepaid. Im Wesentlichen unterscheiden sich die Karten danach, wann die Geldbeträge aufgeladen bzw. abgebucht werden.

In Deutschland kommen hauptsächlich Charge Cards zum Einsatz. Bei dieser werden die Umsätze gesammelt und einmal im Monat vom Girokonto abgebucht. Der Kartenbesitzer erhält also für die Tage bis zur Abrechnung einen Kredit, daher kommt der Name Kreditkarte.

Ganz anders verhält es sich bei einer Debit Card. Sie funktioniert wie eine übliche girocard (landläufig als EC-Karte bezeichnet). Die Debitkarte ist mit dem Kartenkonto bzw. mit dem Girokonto verknüpft und alle Umsätze werden direkt und mehr oder weniger sofort vom Konto abgezogen. Einen Kredit im ursprünglichen Sinne gibt es bei dieser Karte nicht. Häufig werden Debit Kreditkarten in Verbindung mit Girokonten herausgegeben.

Die klassische Credit Card ist die „Original Kreditkarte“. Sie funktioniert grundsätzlich wie eine Charge Kreditkarte, bei der die Umsätze gesammelt werden. Zusätzlich wird dem Karteninhaber freigestellt, ob er den zahlenden Betrag komplett begleichen oder in Raten bezahlen möchte. Zu beachten wäre hier, dass die Kreditkartenherausgeber meist eine Mindestrate (zum Beispiel 20 Euro) festlegen. Unsere Top Kreditkarten Empfehlungen auf der Startseite bieten alle die Möglichkeit der Ratenzahlung,

Bei der Prepaid Card verhält es sich so, dass sie vom Kartenbesitzer aufgeladen werden muss, erst dann kann mit dieser Karte bezahlen werden. Ganz nach dem Prepaid-Prinzip eben. Diese Art der Kreditkarte wurde erst in den letzten Jahren populärer.

Monatsabrechnung Vor- und Nachteile

Bei jedem Abrechnungstyp gibt es Vor- und Nachteile. Bei der Charge-Karte, die oft in Deutschland zum Einsatz kommt, heißt es dann einmal im Monat „Zahltag“. Das kann sehr praktisch sein, vor allem wenn eine kleine oder große Investition bevorsteht, das Geld aber erst in zwei Wochen oder am Ende des Monats auf dem Konto zur Verfügung steht. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass einmal im Monat schlagartig eine große Summe zu bezahlen ist.

Erscheint diese Art der Abrechnung zu unübersichtlich, ist eine andere Kreditkarte, beispielsweise die Debitkarte, die bessere Wahl. Der Vorteil dieser besteht darin, dass sämtliche Zahlungen vom Girokonto des Karteninhabers direkt abgebucht werden. Zugleich ist das der Nachteil bei dieser Karte. Das Girokonto wird sofort belastet, ein Kredit oder ein Aufschieben der Bezahlung ist nicht möglich.

Wer also einen größeren Betrag zu bezahlen hat, es sich zu diesem Zeitpunkt aber nicht leisten kann, dass sofort vom Girokonto abgebucht wird, der könnte sich eine Credit Card zulegen. Und damit im Zweifel die Umsätze auch in Raten begleichen. Allerdings fallen dann auf den offenstehenden Betrag Sollzinsen an.

Eine Alternative zur Debit, Credit und Charge Card ist die Prepaid Card. Der Besitzer dieser Karte muss hier im Vorfeld die Karte mit Geld aufladen, um später damit bezahlen zu können. Allerdings sind Prepaid Kreditkarten sehr häufig mit Jahresgebühren verbunden, womit sich eine solche Karte nur in wenigen Fällen lohnt.

Fazit zu den verschiedenen Kreditkartenabrechnungen

  • Charge Card: Karte ist mit dem Girokonto verknüpft, Umsätze werden gesammelt und einmal im Monat vom Konto abgezogen. Beispiel: DKB Visa Card
  • Debit Card: Ähnlich wie eine girocard. Direkte Abbuchung der Umsätze vom Girokonto. Beispiel: ING DiBa Visa Card.
  • Credit Card: Wie Charge Card, nur dass die Kreditkartenabrechnung in Raten beglichen werden kann (nicht muss!). Beispiel: Vergleichssieger Barclaycard Visa
  • Prepaid Card: Muss vorher mit Geld aufgeladen werden. Ist die Karte leer, muss der Kunde wieder Geld überweisen. Sinnvoll zum Beispiel, wenn „normale“ Kreditkarte abgelehnt wurde.