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Kreditwürdigkeit – Darauf kommt es an

Kreditwürdigkeit
Geschrieben von David A.

Über seine Kreditwürdigkeit sollte sich jeder Verbraucher mit einer gewissen Regelmäßigkeit Gedanken machen – besonders wenn er plant, früher oder später einen Kredit in Anspruch zu nehmen. Nur wenn die Bank die Kreditwürdigkeit des Antragstellers positiv einschätzt, wird sie sich zur Vergabe eines Darlehens entscheiden. Zudem kann es nicht schaden, sich beispielsweise hier über aktuelle Entwicklungen in der Finanzbranche, die auch Verbraucher betreffen, auf dem Laufenden zu halten.

Einflussfaktoren auf die Kreditwürdigkeit

Eine Vielzahl von Einzelfaktoren kann sich auf die Kreditwürdigkeit negativ oder positiv auswirken. Insbesondere die folgenden Faktoren werden dabei berücksichtigt:


  • Höhe des regelmäßigen Einkommens
  • Sicherheit des Arbeitsplatzes
  • Arbeitgeber
  • Höhe der festen monatlichen Ausgaben, beispielsweise für Miete oder Darlehenstilgungen und -zinszahlungen
  • Vorhandenes Vermögen und dessen Zusammensetzung
  • Bestehende Kredite oder übernommene Haftungen
  • Bei verheirateten Antragstellern der vereinbarte Güterstand
  • Informationen über die reibungslose Abwicklung früherer Kredite

Neben Bescheinigungen des Arbeitgebers oder Kontoauszügen von Geldanlagen ist insbesondere die Schufa-Auskunft ein wichtiges und ausschlaggebendes Kriterium für die Kreditentscheidung. Bezahlt der Verbraucher regelmäßig Rechnungen nicht pünktlich oder war er mit den Darlehensraten in der Vergangenheit bereits ein oder mehrere Male im Verzug, ist dies an dieser Stelle vermerkt. Nur wenn sich nach der Einschätzung dieser Faktoren ein positives Bild ergibt, kann die Bank davon ausgehen, dass sie mit der Kreditvergabe nur ein geringes Risiko eingeht.

Klarheit durch eine Selbstauskunft

Wie es mit der eigenen Kreditwürdigkeit aussieht, kann jeder Verbraucher weitgehend selbst einschätzen. Die bei Auskunfteien wie der Schufa gespeicherten Daten kann er einmal pro Jahr kostenfrei durch eine Selbstauskunft in Erfahrungen bringen. Alternativ bietet die Schufa ein Online-Abo an, mit dem der Kunde ständig Zugriff auf seine Daten erhält und bei Veränderungen in seinem Score direkt per Mail darüber informiert wird. Allerdings fallen hierfür Kosten an. Es stehen verschiedene Modell zur Auswahl, die Preise beginnen bei etwa 3.- Euro im Monat.


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